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Jugend unter Hitler
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| Teil 1 | 28 min |
| In der Sendung geht es um Hitlers
Machtübernahme, den Reichstagsbrand, die
Notverordnung, die Wahlen im März 1933, das
Ermächtigungsgesetz und die Errichtung der
ersten Konzentrationslager. In den Spielszenen
werden die Ereignisse und deren Einschätzung
durch die Bevölkerung aus der Sicht mehrerer
Familien gezeigt. Die Szenen werden an
mehreren Stellen durch Dokumentarteile
unterbrochen. |
| Teil 2 | 28 min |
| Die Folge setzt 1933 mit dem Prozeß der
Gleichschaltung ein, durch die das politische
Leben der Parteien und Verbände und das
Alltagsleben des Einzelnen bestimmt und auf die
NS-Ideologie hin ausgerichtet wurde. Anhand der
Spielszenen wird veranschaulicht, wie die
Bevölkerung in verschiedenen Organisationen
erfaßt wurde; wie die NS-Ideologie zur offiziellen
Lehre an den Schulen wurde und wie sich die
Menschen dem System anpassen. |
| Teil 3 | 27 min |
| Spielszenen und Dokumentarteile aus dem jahr
1938 verdeutlichen das Selbstverständnis der
Hitlerjugend: Die Unterordnung unter die
Gemeinschaft und eine Führung, das Fühlen als
"Auserwählte". Der Film zeigt, wie die Autorität
der Familien untergraben wurde und gleichzeitig
bei den Hitlerjungen Führerverehrung und
antijüdische Agitation auf fruchtbaren Boden fiel. |
| Teil 4 | 28 min |
| Die Folge enthält Szenen aus dem Jahr 1939,
nach der Besetzung der Tschechoslowakei.
Überzeugte Nazis machen Karriere, die Jungen
sind stolz auf die harte Erziehung in der Adolf-
Hitler-Schule. Gleichzeitig kommt es zu Brüchen
in den Familien: Bei einem überzeugten Nazi
wird ein jüdischer Vorfahr festgestellt. Der Rest
der Familie wendet sich von ihm ab. Die Kinder
einer jüdischen Familie werden mit einem
Sonderzug abtransportiert. Die letzten Bilder
zeigen, während Goebbels den totalen Krieg
propagiert, die Katastrophe von 1945. |
| Schulfunk | HES |