Jugend unter Hitler
Teil 128 min
In der Sendung geht es um Hitlers Machtübernahme, den Reichstagsbrand, die Notverordnung, die Wahlen im März 1933, das Ermächtigungsgesetz und die Errichtung der ersten Konzentrationslager. In den Spielszenen werden die Ereignisse und deren Einschätzung durch die Bevölkerung aus der Sicht mehrerer Familien gezeigt. Die Szenen werden an mehreren Stellen durch Dokumentarteile unterbrochen.
Teil 228 min
Die Folge setzt 1933 mit dem Prozeß der Gleichschaltung ein, durch die das politische Leben der Parteien und Verbände und das Alltagsleben des Einzelnen bestimmt und auf die NS-Ideologie hin ausgerichtet wurde. Anhand der Spielszenen wird veranschaulicht, wie die Bevölkerung in verschiedenen Organisationen erfaßt wurde; wie die NS-Ideologie zur offiziellen Lehre an den Schulen wurde und wie sich die Menschen dem System anpassen.
Teil 327 min
Spielszenen und Dokumentarteile aus dem jahr 1938 verdeutlichen das Selbstverständnis der Hitlerjugend: Die Unterordnung unter die Gemeinschaft und eine Führung, das Fühlen als "Auserwählte". Der Film zeigt, wie die Autorität der Familien untergraben wurde und gleichzeitig bei den Hitlerjungen Führerverehrung und antijüdische Agitation auf fruchtbaren Boden fiel.
Teil 428 min
Die Folge enthält Szenen aus dem Jahr 1939, nach der Besetzung der Tschechoslowakei. Überzeugte Nazis machen Karriere, die Jungen sind stolz auf die harte Erziehung in der Adolf- Hitler-Schule. Gleichzeitig kommt es zu Brüchen in den Familien: Bei einem überzeugten Nazi wird ein jüdischer Vorfahr festgestellt. Der Rest der Familie wendet sich von ihm ab. Die Kinder einer jüdischen Familie werden mit einem Sonderzug abtransportiert. Die letzten Bilder zeigen, während Goebbels den totalen Krieg propagiert, die Katastrophe von 1945.
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